Zum 4. Turnier der Champions Tour 2014/15 traten die Aquatigers mit je einer Mannschaft in der Klasse Youngsters und Offen in Ahaus an. Traditionell ist das AquAHaus für die Aquatigers ein eher schweres Gelände, da dort bis dato in keiner Wertungsklasse ein Turniersieg eingefahren werden konnte. Keine allzu gute Basis also um dem etwas absteigenden Gesamttrend der aktuellen Saison entgegen zu wirken.


In der Klasse der Youngsters gab es kurzfristig schwere Ausfälle zu verkraften. Denis Matveev und Daniel Werner als einzige verbleibende Schweinfurter konnten sich mit der Unterstützung zweier Spieler aus Hamburg (Vielen Dank an dieser Stelle für die kurzfristige Leihe) jedoch gut verkaufen und die zweiten Mannschaften von Soest und Ahaus in packenden Partien knapp niederringen. Gegen Soest ging es sogar bis zum Sudden Death, welches dann 5:4 gewonnen werden konnte. Da man letztlich jedoch gegen die ersten Mannschaften nicht nachlegen konnte und letztlich verdient verlor, winkte insgesamt der 4. Platz und somit ein knappes Vorbeirutschen am Treppchen. Damit konnte man auch letztlich die eigene erste Mannschaft in der Deutschen Meisterschaft überholen und diese auf Rang 5 verweisen. Für das Saisonfinale wird es also wohl das Schweinfurter Duell um Platz 4 zu bestaunen geben.

 

In der Offenen Klasse traten für das Team GK Michael Tschirschwitz, Michael Bayer, Sven Reisinger , Tayfun Seyhan, Mert Seyhan und Daniel Müller an. Hier erwischte man leider bereits in der Gruppe die letztlich auf Platz 2-5 einlaufenden Teams und konnte ihnen allen wenig entgegen setzen. Zu sehr fiel der Trainingsnachteil ins Gewicht. Eine offensive Grundtaktik sorgte zwar für einige Tore, aber riss natürlich auch hinten Lücken auf. Etwas glanzvoller verliefen dann die Begegnungen gegen die verbliebenen Gruppengegner, die dann jedoch besonders vom Kampf geprägt waren. In diesen Spielen gab es insgesamt mit Siegen gegen Waldbröl und Soest sowie Niederlagen gegen München und Unna eine ausgeglichene Bilanz. Damit war dann nicht mehr viel zu holen und nachdem das Spiel gegen Werl als spannender Abschluss mit 6:5 ebenfalls abgegeben wurde, winkte nur der 12. Platz. Die aktuelle Saison verspricht auf jeden Fall keinen ganz großen Wurf mehr. Man wird sehen, wie die Saison in Mainz endet – mit dieser Leistung ist der 7. Platz auf jeden Fall gefährdet.

Gez. Daniel Müller